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Der Ortsvorsteher informiert

Bild Ortsvorsteher

 

 

 

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am vergangenen Montag wurde im Haus Helvetia eine Informationsveranstaltung zu unseren Flüchtlingen durchgeführt. Die Veranstaltung war sehr stark besucht, was auch darauf hinweist, dass wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigen werden.

Nachdem bereits die ersten Flüchtlinge im Ort untergebracht wurden, wird die Belegung im Haus Helvetia bereits ab dem 6. August beginnen, nachdem einige bauliche Veränderungen durchgeführt wurden. Ich wurde auch schon in der Vergangenheit oft darauf angesprochen, ob und wie man helfen kann. Ich habe in dem Informationsständer im Theodor-Hoffmann-Haus Zettel für "Helfer aller Art" deponiert. Diese können Sie ausfüllen und an die hinterlegte Adresse senden, oder auch in den Ortsvorsteherbriefkasten werfen, damit ich diese weiterleiten kann. Es gibt viele Talente im Ort, man muss sie nur nutzen.

Spontan haben sich z.B. an dem Infoabend schon Bürgerinnen bereit erklärt unsere Sprache zu lehren. Ich denke dies ist eine Grundvoraussetzung um den Menschen einen Start in das "normale Leben" zu ermöglichen, damit man sich verständlich machen kann und so gewöhnliche Dinge wie einkaufen auch tätigen kann. Es wäre schön wenn wir alle Rücksicht nehmen würden und bei Bedarf auch Hilfestellung geben bzw. anbieten.

An dem Abend hat sich Manuel Stenzhorn spontan bereit erklärt eine homepage für uns einzurichten (www.haus-helvetia.de). Hier können immer aktuelle Informationen abgefragt werden. Ich weiß, dass nicht jeder über Internet verfügt. Dafür können Sie natürlich auch immer den Ortsvorsteher ansprechen.

Wir haben den großen Vorteil, dass wir bei der Betreuung der Hilfesuchenden von der Caritas unterstützt werden, die ab Mitte August im Haus Helvetia mithelfen werden. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass wir es zusammen schaffen, diese Herausforderung zu stemmen. Das umfangreiche Vereinsangebot und die vorhandenen Hilfsstrukturen in unserem Ort werden dabei sehr vorteilhaft sein. Es soll niemand überfordert werden. Wenn wir alle einen kleinen Beitrag leisten werden, dann wird auch niemand überfordert. Natürlich wird nicht jeder dauerhaft bei uns bleiben, nur bei den Kriegsflüchtlingen kann dies überwiegend der Fall sein.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Mithilfe, egal welcher Art.

Wolfgang Spitz

Ortsvorsteher von Bad Salzig

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