Die Mistel

Die Misteln sind geheimnisvolle Pflanzen mit Bräuchen und wundersamen Heil- und Zauberkräften.
Die Laubholzmistel wächst vorwiegend auf Birne/ Apfel Kirschbaum/ Weiden/ Linden und Pappeln. Die giftige Mistel ist ein Halbparasit. Sie zapft das Wasserleitungssystem ihres Wirtsbaumes an und entzieht ihm Wasser und Nährsalze Wirklich schädlich sind Misteln nur dann, wenn ein Baum massenhaft befallen wird. Somit zerstört sie sich auch.
Die erbsengroßen weißen Beeren, die erst gegen Weihnachten reifen, werden von Amseln, Misteldrossel und anderen Vögeln gerne verzehrt. Da das Fruchtfleisch sehr klebrig ist, bleiben die Samen leicht am Schnabel der Vögel haften. Diese versuchen dann ihren Schnabel an einen Ast zu säubern dabei bleibt wiederum Samen kleben und kann sich so zu neuen Pflanzen entwickeln. Auch mit dem Vogelkot gelangt der unverdauliche Samen auf die Baumzweige. Nicht zu vergessen sind die Insekten und der Wind, die ihren Anteil an der Verbreitung des Mistelsamens beitragen. Die Fortpflanzung der Mistel ist so gewährleistet. Die Entwicklung der Mistel kann 40-50 Jahre betragen.
Vorkommen: Bis in 1300 m Höhe, nur in Regionen mit milden Wintern.

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