Hirschkäfer
(Lucanus cervus)

Der Hirschkäfer gehört zu den größten bei uns vorkommenden Käferarten. Sein oberirdisches Leben dauert vier bis acht Wochen. In dieser Zeit geschieht auch die Fortpflanzung.

Danach legt das Weibchen die Eier im Altholz ab. Einige Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Larven und beginnen sofort damit, sich durch das Holz zu fressen.

Bis die Larven ausgewachsen sind, dauert es 3-4 Jahre. Danach verlässt die Larve das Holz, um sich wieder zu verpuppen und sich dann zum Käfer zu entwickeln. Vom Ei bis zum Käfer können sechs bis acht Jahre vergehen

Hirschkäfermännchen können 70 - 90 Millimeter groß werden. Weibchen werden 30 - 50 Millimeter groß.

Bekannt sind vor allem die Männchen mit ihren großen Zangen, die eine Ähnlichkeit mit einem Hirschgeweih haben und damit den Namen des Käfers erklären. Die großen Zangen der Männchen werden für Rivalenkämpfen eingesetzt, und bei der Paarung werden mit ihnen die Weibchen festgehalten.

In der Entwicklungsphase können vor allem Wildschweine für den Hirschkäfer gefährlich werden, indem sie Larven und Puppen ausgraben und als eiweißreiche Nahrung verspeisen.

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