Salzachu - Salzig






Urkundlich erwähnt wurde das heutige Bad Salzig erstmals im 10. Jahrhundert. Am 11. August 922 bestätigte Erzbischof Hermann von Köln eine Schenkung König Konrads I. an das Kloster St. Ursula in Köln. Konrad hatte dem Kloster ausser der Bopparder Martinskapelle mit Haus und Weinbergen auch einen Morgen Land und einen grösseren Walddistikt in "Salzachu" übereignet. Dieser bot für 200 Schweine Nahrung.

Hier muss man wissen, dass die Schweinemast im Wald bis in das 19. Jahrhundert betrieben wurde. Im Herbst, nach dem Abfall von Eicheln und Bucheckern wurden die Schweine zur Mästung in den Wald getrieben. Dieser wurde nicht nach seiner Fläche oder nach den Holzvorräten bemessen, sondern nach der Anzahl der einzutreibenden Schweine.



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