Die Frühjahrswanderung



Wir trafen uns morgens an der Dreschmaschine. Bei schönem Wetter wollten wir heute mal einen Rundweg zur Fleckertshöhe in Angriff nehmen. Zunächst ging es an den Tennisplätzen vorbei Richtung Hochlei. Der erste Halt war am Bruthügel. Seinen Namen erhielt der Bruthügel von den Salziger Waldbauern, die auf dem Weg zu ihren Waldstücken früher hier ihr Frühstück einnahmen (Brut = Brot). Weiter ging es zum Startplatz der Paraglider, wo man einen herrlichen Ausblick ins Rheintal und auf die feindlichen Brüdern hat. Über die Straße ging es weiter Richtung Fleckertshöhe. Früher war hier mal ein Fünf-Seen-Blick. Leider kann man heute davon nichts mehr sehen. Die Bäume wachsen halt. Der Weg führte uns nun um die Fleckertshöhe herum. Dabei gab es gute Ausblicke ins südliche Rheintal auf das Ehrentaler Werth und den Hund-Hafen bei Sankt Goar Fellen. Leider war keine optimale Fernsicht, so das man die Burg Maus nicht richtig erkennen konnte. Auf der rechten Seite musste wegen Borkenkäferbefall leider ein Waldstück gerodet werden. Auch bei uns ein Problem. Die nächste Station war die Schutzhütte am Wanderparkplatz auf der Fleckertshöhe. Weiter ging es nun den Wanderweg 9. An der Gabelung entschieden wir uns dann für den Wanderweg 6 Richtung Giebel. Da die Gastronomie im Forsthaus Buchenau eingestellt wurde, wählten wir den Wanderweg 73. Er sollte uns auf den Leisblick führen. Hier hat man einen Ausblick nach Buchenau, den Eisenbolz und die Burgen. Jetzt ging es zurück zum Startpunkt.
Alles in allem eine schöne Wanderung. Sie dauert etwa 2,5 bis 3 Stunden. Für Rollstühle oder Kinderwagen ist sie leider nicht geeignet. Der erste Teil ist ein wenig felsig und steil. Die Ausblicke entschädigen für ein wenig Anstrengung beim Aufstieg.


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